Ergebnisse des Bildungsmonitor 2012

Kürzlich ist der neue Bildungsmonitor 2012 des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln erschienen. Die seit 2004 jährlich erscheinende Studie wurde im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt und bewertet anhand von mehr als 100 Indikatoren, inwieweit die Bildungssysteme der verschiedenen Bundesländer zu besseren Teilhabechancen und zum Wachstum der Wirtschaft beitragen.

Laut eigenen Angaben stammen die für die Studie herangezogenen Daten größtenteils aus dem Jahr 2010. Quellen sind verschiedene statistische Einrichtungen, wie beispielsweise die Statistischen Landesämter. Erhobene Daten sind unter anderem die Zahl der Schulabbrecher pro Bundesland, die Zahl der frisch gekürten Doktoren der Universitäten und vieles mehr.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich alle Bundesländer verglichen mit dem ersten Bildungsmonitor aus dem Jahre 2004 verbessert haben. Sieger des diesjährigen Bildungsmonitors sind aber eindeutig Sachsen und Thüringen, die im Punkte-Ranking die ersten beiden Plätze belegen, – dicht gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern.

Scoyo hat auf seinem Blog die wichtigsten Ergebnisse des diesjährigen Bildungsmonitors kurz zusammengefasst:

  1. Besonders stark hat sich Bremen in den letzten Jahren verbessert und ist nun auf dem fünften Platz,
  2. Die Bundeshauptstadt Berlin verbessert sich um einen Platz auf Platz 15,
  3. Gegenüber dem Bildungsmonitor 2011 konnte Hamburg am stärksten Zulegen,
  4. Deutliche Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr weisen auch Bremen, Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen auf,
  5. Das Schlusslicht der Vergleichsstudie bildet Schleswig-Holstein.

Eine Kurzfassung der Studie kann man sich hier herunterladen, den vollständigen Bildungsmonitor gibt es ebenfalls im pdf-Format hier zum Download.

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Bildungsbericht 2012

Im Juni wurde der Bildungsbericht 2012 veröffentlicht.

Der mittlerweile 4. Bildungsbericht entstand unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung.  Erklärtes Ziel des Bildungsberichtes ist es, den Entwicklungsstand, die Fortschritte und sich abzeichnende Probleme des deutschen Bildungswesens bereichsübergreifend darzustellen.

Fazit des diesjährigen Bildungsberichts: Es gibt einen Wandel in der Bildungslandschaft, hin zu privaten Bildungsanbietern. Die Zahl der freien Bildungsträger ist in den letzten zwölf Jahren um ein Viertel gestiegen, während die Zahl der öffentlichen Einrichtungen zurückgegangen ist. Die Zahl der höherqualifizierten Bildungsabschlüsse nimmt zu.
Die wichtigsten Ergebnisse des diesjährigen Bildungsberichts im Überblick kann man sich hier ansehen.

Der vollständige Bildungsbericht 2012 ist ebenfalls als pdf abrufbar.

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„Jugend forscht“ geht in eine neue Runde

Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb geht in seine mittlerweile 48. Runde. Unter dem diesjährigen Motto „Deine Idee lässt Dich nicht mehr los?“ können sich Jugendliche, die Freude an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) haben, jetzt schon anmelden.

Wichtig für eine Teilnahme bei „Jugend forscht“ sind laut der offiziellen Pressemitteilung vor allem Neugier und Kreativität. Die Jugendlichen werden dazu aufgerufen, ein eigenes Projekt – eine Idee, die sie nicht mehr loslässt – selbst zu verwirklichen. Teilnehmen darf jeder bis zum Alter von 21 Jahren, jüngere Schüler müssen zum Zeitpunkt der Anmeldung mindestens die vierte Klasse besuchen.

Übrigens dürfen nicht nur Einzelpersonen mitmachen, sondern auch Gruppen von bis zu 3 Personen.

Weitere Infos zu Teilnahmebedingungen und Ablauf finden sich in der zugehörigen Pressemitteilung.

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