10 Years Of Online Education #Infographik

OnlineCollege.org hat eine schicke Infographik zum Thema „Online Education“ erstellt, die die Entwicklung des Online-Bildungsbereichs über die letzten 10 Jahre skizziert. Vielen Dank dafür!

OnlineEducation_

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Gunter Dueck über Bildung und Mensch im digitalen Zeitalter

Gunter Dueck, ehemals  Chief Technology Officer von IBM und Mathematikprofessor, hat im Rahmen der TEDx Talks unter anderem über das deutsche Bildungssystem und über die Gesellschaft gesprochen. Das Video ist aus November 2010, aber irgendwie bekommt man den Eindrduck, dass sich in der Mitte der Gesellschaft nicht allzuviel getan hat seitdem. Schade!

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What most schools don’t teach

„Erfahrt alles über eine neue „Superkraft“, die in 90% der US-Schulen nicht gelehrt wird!“

Die „Superkraft“, von der hier die Rede ist, ist das Programmieren. Erfolgreiche Persönlichkeiten wie beispielsweise Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Microsoft-Gründer Bill Gates und der Sänger will.i.am von den Black Eyed Peas sind Stars in einem tollen Video, das (nicht nur) bei Kindern die Begeisterung für’s Programmieren wecken soll.

„Programmierer“ ist offenbar nicht einer der Top10-Berufswünsche bei den Kleinen, jedoch werden in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt immer mehr Programmierer gebraucht, – mehr als ausgebildet werden.

Ich muss sagen, das Video ist toll gemacht, spricht emotional an, und ich habe direkt wieder Lust bekommen, meinen vor einiger Zeit begonnenen Online-Kurs bei der Code Academy fortzusetzen. 🙂

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Lernen 2.0 – Mobile Technologien sind auch bei den Kleinsten auf dem Vormarsch

Mit der immer stärkeren Verbreitung von mobilen Endgeräten und den weiter sinkenden Anschaffungskosten von Smartphones und Tablets ist klar, dass auch immer jüngere Kinder schon Zugriff auf diese Technologien haben.

Bei Edudemic habe ich eine Infographik von EverydayFamily.com gefunden, die sehr schön zeigt, dass nicht nur immer mehr und immer jüngere Kinder mobile Endgeräte nutzen, sondern dass diese Geräte auch verstärkt für das kindliche Lernen eingesetzt werden.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps speziell für Kinder, von denen einer großer Teil sich beispielsweise mit Mathematik und Rätselspielen beschäftigt, – ganze 42%!

Auch bemerkenswert ist, dass von den unter 12-Jährigen das Tablet oder Smartphone sehr oft für die (Weiter-) Bildung genutzt wird, – von ganzen 57%! Im Vergleich dazu: In dieser Altersgruppe nutzen „nur“ 43% die Geräte für den TV-Konsum.

Natürlich werden auch ein paar nicht so erstrebenswerte Auswirkungen der verstärkten Technologienutzung in sehr jungem Alter angesprochen. Zum Beispiel können im Alter von 2-5 Jahren schon 22% eine Smartphone App bedienen. Jedoch sind in der gleichen Altersklasse nur 11% der Kinder in der Lage, ihre Schuhe selbst zu schnüren.

Wie immer liegt das Geheimnis wohl in einer vernünftigen Nutzung der technischen Möglichkeiten. Hier sind die Eltern gefragt, ihren Kindern Medienkompetenz und den gesunden Umgang mit den neuen Technologien beizubringen. Richtig eingesetzt ergeben sich viele Vorteile,  auch vor dem Hintergrund des Konzepts des „lebenslangen Lernens“.

MobileTech_Kids

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The Gamification of Education #infographic

Gamification of Education

Created by Knewton and Column Five Media

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Unser Bildungssystem – Cartoon

Ich kann leider beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen, von wem dieser geniale Comic ursprünglich stammt, aber er trifft so wunderbar ins Schwarze!

Cartoon - Our Education System

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Eine Lanze für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht

Bei „The Inspired Classroom“ ist ein toller Gastartikel von Neven Jurkovic, dem CEO von softmath, erschienen. Mit seinem offenen Brief wendet sich Neven Jurkovic an all jene Lehrer, die sich immer noch kategorisch vor den sog. Neuen Medien verschließen.

Jurkovic greift sich die drei am häufigsten vorgebrachten Vorbehalte gegen den Einsatz neuer Technologien im Unterricht heraus und bringt seine Argumente hervor, um eben diese Vorbehalte zu entkräften.

Der Digital Divide

“The kids will learn technology whether we teach it or not, so why waste our time on it?”

Eine beliebte Aussage der „technophobic teachers“ ist laut Jurkovic, dass die Kids ja ohnehin die neuen Technologien schon von klein auf erlernen, egal ob man sie in den Unterricht einbezieht oder nicht. Die bewusste Integration neuer Technologien, – die ja mit Arbeit verbunden ist, wenn man sich selbst auf dem Gebiet nicht sicher fühlt -, sei also reine Zeitverschwendung.

Jurkovic bemerkt sehr richtig, dass natürlich das reine Wissen darum, wie man ein Facebook-Profil anlegt und dass man Videos auch online über Youtube schauen kann, noch lange nicht dazu befähigt, die neuen Technologien und Möglichkeiten auch gewinnbringend für die eigene (Weiter-) Bildung und zum selbständigen Erarbeiten neuer Lerninhalte einzusetzen. Unsere Kinder müssen nicht nur die rein technischen Aspekte des Anlegens einer Facebook-Seite oder eines Youtube-Accounts kennen. Viel wichtiger ist es, dass sie Medienkompetenz erwerben, dass sie im Internet seriöse von nicht seriösen Informationsangeboten unterscheiden lernen, dass sie wissen, wie sie die Angebote sinnvoll für sich nutzen können.

Schüler für neue Technologien begeistern

“Technology changes so fast that anything we teach them about technology will be obsolete by the time they get into the workplace.”

Ein weiteres Argument der Verweigerer neuer Technologien im Unterricht ist, dass sich die Technologien so rasend schnell verändern, dass im Moment des Berufseintritts der eigenen Schüler dieses vermittelte Wissen ohnehin schon wieder obsolet sei. Wenn man sich im Unterricht auf die Vermittlung der technischen Bedienung einzelner Tools und Social Networks beschränkt, mag diese Vermutung sogar zutreffen, so Jurkovic. Auch hier muss ich ihm zustimmen; Ziel sollte meiner Meinung nach vielmehr sein, die Kinder für die neuen Technologien und deren Möglichkeiten zu begeistern. Wenn man schon von klein auf und auch im Schulunterricht selbstverständlich mit den zur Verfügung stehenden (oft kostenfreien) Tools umzugehen und sie für das eigene Lernen oder Präsentieren einzusetzen weiss, wird man auch die vielen Vorteile und Arbeitserleichterungen hieraus erkennen. Und was kann es Besseres geben, um bei den Kindern eine Motivation zum eigenständigen „Am-Ball-bleiben“ bei diesen Themen zu erwecken? Und genau das ist es doch, was die Kinder der heutigen Generation in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt werden in die Waagschale werfen müssen: Nicht die pure technische Kenntnis von der Funktionsweise einzelner Tools, sondern auch die Fähigkeit, Tools gewinnbringend einzusetzen und sich stets weiterzuentwickeln!

Unverzichtbare Skills für den Arbeitsmarkt der Zukunft

“We didn’t have much technology in schools when I was growing up, and we turned out just fine.”

Das dritte oft vorgebrachte Argument von Technologieverweigerern erscheint in meinen Augen geradezu abstrus: „Früher, als ich Kind war, hatten wir auch nicht so viel Technologie in der Schule, und aus mir ist auch etwas geworden!“

Ja, liebe „technophobic teachers“, früher war ja auch eine andere Zeit! Heutzutage ist es essenziell, sich mit den neuen Technologien auseinander zu setzen, wenn man am Arbeitsmarkt eine Chance haben möchte. Natürlich benötigt man nicht für jedes Jobprofil tiefgehende Programmierkenntnisse, jedoch wird ein technologisches Grundverständnis in immer mehr Berufsbildern vorausgesetzt. Ganz zu schweigen von einer der wichtigen Soft Skills, sich mithilfe der neuen Medien selbst neue Inhalte zu jeglichen Themenbereichen anzueignen.

Daher werft bitte Eure Vorbehalte über Bord und tastet Euch langsam an diese Thematik heran. Eure Schüler werden es Euch danken, und auch Ihr selbst werdet merken, wie die neuen Technologien Euch bereichern können.

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